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Brasserie Bruxelles – mein Blog

Wirtschaftsprüfer ist ein freier Beruf, der nicht der Gewerbeordnung unterliegt.
Voraussetzung zur Zulassung, ist die positive Ablegung der Wirtschaftsprüfung vor der Wirtschaftsprüferkammer. 

Der Beruf des Wirtschaftprüfers

Der Beruf erfordert tiefgehendes Wissen über die Bereiche Unternehmensführung und Steuerrecht, angewandte Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre, fundierte Englischkenntnisse, Eigenverantwortlichkeit, Gewissenhaftigkeit und soziale Kompetenzen. Der Unternehmensprüfer muss sich innerhalb kurzer Zeit einen Einblick in die verschiedensten Branchen und Unternehmen verschaffen. Dabei braucht er viel Augenmaß, Fingerspitzengefühl und muss gut mit Menschen umgehen können. De facto findet man qualifizierte Prüfer im ganzen Bundesgebiet (z.B. Wirtschaftsprüfer Frankfurt)
Der klassische Weg zum Wirtschaftsprüfungsexamen ist das Studium der Betriebswirtschaftslehre mit einer mindestens dreijährigen praktischer Tätigkeit in einem Wirtschaftsprüfung- oder Consultingunternehmen. Es gibt aber auch Quereinsteiger, die diese vielfältige Tätigkeit nach einem Studium der Rechtswissenschaften oder der Ingenieurwissenschaft anstreben.
Der Beruf des Wirtschaftsprüfers gilt als krisensicher. Das Grow der Arbeit, die mitunter überdurchschnittlich viel sein kann, liegt in den Monaten November bis April, wenn die meisten Firmenabschlüsse geprüft werden müssen. Man muss sich neben der Arbeit, die sich ständig in Änderung befindlichen, Gesetze aneignen und bereit sein immer wieder zu lernen. Weiters sind Absolventen des Wirtschaftsexamens zur Wahrung von Betriebsgeheimnissen und einem tadellosen Verhalten sowohl beruflich, als auch privat verpflichtet.

Was sind die Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers?

Die Aufgabengebiete eines Wirtschaftsprüfers sind sehr vielfältig:

Prüfung von Unternehmen:
Er führt im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, die Prüfung eines Betriebes, hinsichtlich der Korrektheit der Jahres- und Konzernabschlüsse nach nationalen und internationalen Grundsätzen der Rechnungslegung durch und beurteilt die Lage und Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Nach dieser Überprüfung stellt der Prüfer dem Unternehmen eine Bestätigung über dessen Durchführung aus und verfasst einen Bericht über das Ergebnis, bzw. macht auf Missstände oder Verbesserungen aufmerksam.
Zu einer Prüfung verpflichtet sind in Deutschland alle Unternehmen die zwei, der drei folgenden Merkmale aufweisen:
-50 Arbeitnehmer
-9.680.000 € Umsatz im Jahr
-4.840.000 € Bilanzsumme

Durchführen von Sonderprüfungen:
Sonderprüfungen müssen im Rahmen von Umgründungen durchgeführt werden.
Auch die Prüfung der Kreditwürdigkeit einer Firma oder die Prüfung eines funktionierenden IT-Systems gehören zu den vielfältigen Aufgabengebieten.

Steuerberatung:
Neben der Wirtschaftsprüfung kann man in diesem Berufszweig für seine Klienten als Steuerberater fungieren, sie steuerlich beraten und vor Finanzbehörden- und gerichten vertreten.

Unternehmensberatung:
Auch ganzheitliche beratende Funktionen, wie bei Börsengängen, Fusionen, Übernahmen oder Neuorganisationen, werden von den Wirtschaftsprüfern eingenommen. Sie sind Ansprechpartner für viele Pläne und Fragen der Unternehmen. Viele Betriebe suchen nach innovativen Lösungen zur optimalen Weiterentwicklung oder Konsolidierung ihres Unternehmens.

Sachverständigen- Gutachtentätigkeiten:
In allen Bereichen, die im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Betriebsführung stehen, können auch Gutachten erstellt werden. Die Sachverhalte können dabei sehr vielfältig sein.

Treuhandverwaltung:
Absolventen der Wirtschaftsprüfung müssen den Eid ablegen, ihnen treuhänderisch anvertrautes Vermögen uneigennützig zu verwalten.
Dazu gehören die Nachlassverwaltung von Unternehmen, die Konkursverwaltung sowie das Führen von Notgeschäften.

Lehrtätigkeit:
Ein Wirtschaftsprüfer kann sich auch zum Ziel setzen, sein Wissen an Studierende weiterzugeben und eine Lehrtätigkeit auf einer Universität oder einer Fachhochschule ausüben. Er kann auch als Autor oder Herausgeber von Fachliteratur tätig sein.

Wenn ein Unternehmen in der heutigen Zeit eine Führungsposition neu vergeben will wäre eine eigenständige Suche wohl sehr mühsam, anstrengend und ggf. auch nicht wirklich erfolgreich. Kein Wunder, dass es immer mehr eigene Unternehmen gibt, die sich auch die Personalprobleme von anderen spezialisiert haben. Wenn man in einer Suchmaschine beispielsweise Personalberatung Frankfurt eingibt bekommt man prompt einige Ergebnisse, die zu entsprechenden Anbietern führen. Doch wie läuft eine Auftragssuche in der Regel ab?

Wenn ein Unternehmen einen Personalberater engagiert gibt es zunächst meist ein sehr ausführliches Gespräch zwischen beiden Parteien, in dem die Details der anstehenden Suche genau geklärt werden. Aus diesem Gespräch ergibt sich dann das sogenannte Anforderungsprofil, in dem unter anderem die Vakanz, genaue Aufgaben des neuen Mitarbeiters oder auch Gehaltsvorstellungen festgelegt werden. Allgemein lässt sich als Faustregel festhalten, dass der Personalberater umso spezifischer und erfolgreicher den Markt sondieren kann, je mehr Informationen er am Anfang von seinem Kunden vorgegeben bekommen hat. Nach diesem Gespräch erfolgt mit der tatsächlichen Suche das eigentliche Kerngeschäft des Personalberaters. Oft gibt es hierfür executive search Partner, die bei der Schaltung von Stellenanzeigen helfen oder aber es kommt unmittelbar zu einer Direktsuche. Hierfür ist eine extrem gute Markt- und Branchenkenntnis die Voraussetzung, denn dadurch weiß der Berater oftmals schon im Vorfeld, an welche Kandidaten er sich für den entsprechenden Job direkt ohne Ausschreibung wenden könnte. Bei der direkten Suchen kann es unter Umständen sogar soweit kommen, dass der potenzielle Mitarbeiter vom Personalberater an dessen aktueller Arbeitsstelle kontaktiert wird. Seit eines Grundsatzurteils im Jahr 2004 ist diese Art von Abwerbung offiziell legal, solange es zunächst nur um eine Wechselabsicht geht und nicht mehr als die notwendigen Kontaktdaten ausgetauscht werden, um dann im Anschluss nach der Arbeit weiter zu verhandeln. Wenn dann die entsprechenden Kandidaten rekrutiert wurden erfolgt die genauer Prüfung und erste Auswahl. So geht bspw. auch die HSH+S Management und Personalberatung Frankfurt vor. Der Personalberater nimmt die ursprünglich angefertigte Anforderungsliste des Kunden und vergleicht die darauf aufgelisteten Punkte mit den Qualifikationen und Vorlieben des ausgesuchten Bewerbers. Hierzu werden oft zahlreiche Unterlagen wie Zeugnisse oder Zertifikate eingefordert. Danach erfolgt eine weitere Selektion, bis dem Kunden letztendlich nur die besten Bewerber präsentiert werden. Damit hat das Unternehmen sich nahezu due komplette Einstellungsarbeit erspart und bekommt nur noch ansprechende Bewerber auf dem Silbertablett präsentiert. Es werden Vorstellungsgespräche terminiert, nach denen sich der Kunde den Wunschkandidaten aussucht und anschließend mit ihm persönlich in die Anstellungsverhandlungen übergehen kann. Der Personalberater erhält in der Folge ein Honorar, das bis zu einem Drittel des Gehalts des neuen Angestellten ausmachen kann, was bei Führungspositionen schon ein beträchtlicher Betrag sein kann.